Charit (6)
ARD 19.03.2019 / 20:15 Uhr
  • Rolle Schauspieler*in Agentur

  • Regie: Anno Saul

  • Buch: Dorothee Schn und Dr. Sabine Thor-Wiedemann

  • Musik: Hannah Hbbenet, John Grtler und Jan Miserre

  • Kamera: Holly Fink

  • Jahr:

Berlin, 1945: Im OP-Bunker hrt man bereits das Artilleriefeuer der Russen. Tag und Nacht werden verwundete Soldaten und Bombenopfer versorgt. Sauerbruch und seine Mitarbeiter operieren bis zur Erschpfung ? ohne Wasser, ohne Strom, ohne Medikamente und Verbandsmaterial. Im Keller der Kinderklinik arbeiten Anni und Artur nebeneinander her. Als ein schwer brandverletzter jdischer Junge eingeliefert wird, der mit seinem Vater untergetaucht war, deckt Artur die Verfolgten. Und als Anni Lebensmittel fr Karin und Otto stehlen will, hilft er ihr sogar. Wer kann, verlsst Berlin. Spion Kolbe verabschiedet sich von seiner Geliebten Maria Fritsch. Sauerbruchs Sekretrin will ihren Chef und die Charit nicht im Stich lassen. Sauerbruch, Margot und sogar der Franzose Dr. Jung sind entschlossen, bis zum bitteren Ende fr die Patienten da zu sein. De Crinis dagegen trifft Vorkehrungen fr die "Stunde Null". Er verbrennt belastende Akten und hat Zyankali organisiert. Als Magda Goebbels sich verabschiedet, um mit ihren Kindern im Fhrerbunker in den Tod zu gehen, lsst das selbst den skrupellosen Psychiater nicht kalt. Auf dem Charit-Gelnde tobt jetzt der Endkampf. Fanatisierte Volkssturmjungen versuchen, die Russen aufzuhalten. Otto muss sich weiter auf dem Dachboden verstecken, Deserteure werden immer noch aufgeknpft. Auf Karin muss er nicht lnger aufpassen. Anni holt das Kind aus dem Versteck und bringt es in die Kinderklinik. Artur ist berglcklich, Karin nach so langer Zeit in seine Arme schlieen zu knnen. Er kmmert sich aufopfernd um seine Patienten, besorgt unter Lebensgefahr Trinkwasser. Nicht nur Anni ist berhrt von Arturs ritterlichem Verhalten, auch der jdische Vater. Er schenkt Artur dafr einen Judenstern, damit der ihn gegenber den Russen als Antifaschist ausweist. Die ersten Sowjetsoldaten dringen in den OP-Bunker ein. Panik macht sich breit, aber der Name Sauerbruch ist auch den Russen ein Begriff. Sie vertrauen ihm ihre verwundeten Kameraden an. Otto, der vom Dachfenster aus dem Morden auf dem Klinikgelnde hilflos zusehen muss, wird von einem Schuss getroffen. Martin findet den Verblutenden und schafft ihn unter Lebensgefahr in den OP-Bunker. Der Krieg ist aus. Die Lage in der Klinik entspannt sich. rzte und Patienten sehen nach Wochen in Bunkern und Kellern zum ersten Mal wieder das Tageslicht. Erschpft bergibt Sauerbruch die Klinik den Russen.