Drei Zinnen
Kinostart: 21.12.2017
  • Rolle Schauspieler*in Agentur

  • Regie: Jan Zabeil

  • Produzent: Benny Drechsel

  • Produktionsfirma: Rohfilm Productions

  • Coproduktion: Echo Film und SWR

  • Verleih: NFP marketing & distribution

  • Redaktion: Stefanie Groß

  • Buch: Jan Zabeil

  • Kamera: Axel Schneppat

  • Szenenbild: Michael Randel

  • Kostüm: Cinzia Cioffi

  • Ton: Magnus Pfl u?ger

  • Maske: Dorothea Wiedermann

  • Schnitt: Florian Miosge

  • Besetzung: Tanja Schuh

  • Jahr: D 2017

Sie sehen aus wie die perfekte Familie, der charismatische Aaron (ALEXANDER FEHLING), die attraktive Französin Lea (BÉRÉNICE BEJO) und der achtjährige Tristan (ARIAN MONTGOMERY), wie sie in einem Strandbad plantschen und lachen. Aaron und Lea werfen sich verliebte Blicke zu, Aaron ist rührend um Tristan bemüht und bringt dem Jungen das Schwimmen bei. Aber ganz so einfach sind die Dinge nicht. Lea ist seit zwei Jahren mit Aaron zusammen, wegen ihm hat sie Tristans Vater George verlassen, der seinen Sohn liebt und selbstverständlich weiter ein bestimmender Teil seiner Welt bleiben will. Das macht es Aaron nicht gerade leichter, Tristan die Vaterfigur zu sein, die er dem Jungen gerne sein würde. Ein gemeinsamer Aufenthalt in einer Berghütte in den Dolomiten soll helfen, die Drei zusammenzuschweißen und endlich eine Familie werden zu lassen. Einen Mangel an Bemühen und ehrlicher Zuneigung für den Jungen kann man Aaron nicht vorwerfen: Wenn Tristan müde ist, trägt er ihn. Er spielt mit ihm in der Hütte auf einem alten Harmonium, bringt ihm den Umgang mit Werkzeug bei, zeigt ihm die Natur, ist verständnisvoll und nachsichtig. Bei einer gemeinsamen Wanderung führt Aaron Tristan zu den Drei Zinnen. Tristan interpretiert die drei Gipfel dabei als einzelne Berge und assoziiert sie direkt mit „Mama, Papa, Kind!“ Als Tristan sich vorsichtig dem sich ausruhenden Aaron nähert und ihm „Papa!“ ins Ohr flüstert, ist Aaron von unerwartetem Glück erfüllt. Als er Lea davon erzählt, reagiert sie eher nüchtern. Sie macht ihm klar, dass Tristan keinen zweiten Vater braucht. Seine Position sei eine andere. Eine Kälte macht sich breit. Sie kriecht in die Hütte und die Menschen, die sich in ihr aufhalten. Die Anspannung wächst. Tristan lässt Aaron spüren, dass er keine zweite Vaterfigur möchte, denn je näher sich die beiden kommen, desto mehr gerät der Junge in einen Loyalitätskonflikt mit seinem leiblichen Vater. Instinktiv schlägt sich Lea auf die Seite ihres Sohnes. Aaron will nicht wahrhaben, dass Tristans Aggressionen seiner Person gelten und ihm die Situation immer mehr entgleitet. Um zu retten, was zu retten ist, wandert er mit Tristan noch einmal zu den Drei Zinnen. Er will den Moment von vor ein paar Tagen wieder heraufbeschwören, aber Tristan, gekleidet in einem weißen Schneeanzug, lässt ihn nicht an sich heran. Demonstrativ läuft er weg, versteckt sich hinter einem Fels. Nebel zieht auf, die Sicht verschlechtert sich von einer Minute zur nächsten. Als Aaron hinter dem Fels nach Tristan sucht, ist der Junge verschwunden …