Der Untergang
Kinostart: 16.09.2004
3sat 15.03.2018 / 22:25 Uhr
  • Regie: Oliver Hirschbiegel

  • Produzent: Bernd Eichinger

  • Produktionsfirma: Constantin Film

  • Produktionsleiter: Silvia Tollmann

  • Buch: Bernd Eichinger

  • Musik: Stefan Zacharias

  • Kamera: Rainer Klausmann

  • Szenenbild: Bernd Lepel

  • Kostüm: Claudia Bobsin

  • Ton: Roland Winke

  • Schnitt: Hans Funck

  • Besetzung: An Dorthe Braker

  • Jahr: Deutschland 2004

  • http://www.deruntergang-special.film.de/

Es geht um die letzten Tage des "Dritten Reiches", um die bizarren Ereignisse im Führerbunker kurz vor der totalen Kapitulation im Mai 1945. Erzählt wird aus der Perspektive der jungen naiven Traudl Junge, Hitlers Sekretärin. Ihre Erlebnisse sind der rote Faden in diesem gespenstischen Spektakel. Wie die Ratten sind Hitler und seine Helfershelfer im Bunker unter der Reichskanzlei eingeschlossen. Die russische Artillerie hat Berlin bereits unter Beschuss genommen, die Hauptstadt ist nahezu einkesselt. Das "Dritte Reich" erlebt seine letzten Stunden, doch in der Reichskanzlei träumt man von Rettung in letzter Sekunde. Armeen, die es faktisch gar nicht mehr gibt, sollen die Russen aufhalten. Hitler fantasiert von einer Allianz mit den Briten und Amerikanern gegen die Bolschewisten und fordert vom deutschen Volk Durchhaltewillen bis zum Letzten. Im Führerbunker, unter meterdicken Betonmauern, flieht man vor der Realität. Es entlarvt sich die ganze Hybris einer 12-jährigen Alleinherrschaft. Die deutsche Generalität wagt bis zuletzt nicht, dem "Führer" Widerstand entgegen zu setzen. Die Stabschefs Jodl und Keitel halten zu dem Mann, der Millionen Menschen in die Katastrophe führte. Und auch im privaten Umfeld Hitlers erliegen alle dem unheimlichen Bann eines Mannes, der nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Selbst die unsinnigsten Befehle werden noch ausgeführt. Tausende müssen sterben, weil Adolf Hitler glaubt, die Vorsehung hätte ihn auserkoren die Welt zu regieren.